Im Oktober 2024 verteilte das Schöttmer-Institut einen Online-Fragebogen an die Mitglieder eines Online-Panels, die Menschen wurden über ihr Konsumverhalten von Bio- und regionalen Produkten befragt.
Insgesamt 881 Personen zu fast gleichen Teilen männlich und weiblich aus zu (2/3) ländlichen und (1/3) städtischen Gebieten füllten den 10-minütigen Fragebogen aus. Die Altersspanne reichte von 18 Jahren bis zu 80+ Jahren, sodass die Bedürfnisse und das Wissen der Menschen nahezu repräsentativ abgebildet wurden.

Uns hat es erstaunt, dass 78 % der Befragten angaben, dass sie fast jeden Tag kochen,.
Hier sind einige der Ergebnisse:
- Die Menschen wissen wenig über biologische Erzeuger in ihrer Region. Fast 50 % gaben an, keinen Ort oder keine Person zu kennen, die regionale/Bio-Produkte anbieten kann.
- Beim Kauf von Bioprodukten sind die ersten 3 Motivatoren für die Menschen: Frische der Produkte, Geschmack und Nähe zum Wohnort/ kurze Fahrtwege.
Unter Berücksichtigung der beiden vorangegangenen Punkte wurden die Befragten gebeten mitzuteilen, was sie sich für den Zugang zu regionalen Lebensmitteln wünschen. Fast 60 % der Befragten gaben an, sich ein Regionalregal in ihrem nächsten Supermarkt zu wünschen und 28 % würden dieses auch täglich oder 1-mal die Woche nutzen.
Unter Berücksichtigung der von den Kunden in den Regionen gegebenen Antworten (der Kreis in der Abbildung unten) beschlossen wir, mit Experten der regionalen Lebensmittelwirtschaft zu sprechen. Wir führten Interviews und luden sie zu einem Fachgespräch (eine Fokusgruppe)ein. Es wurde über die nächsten Schritte für die Umsetzung des Regionalregals gesprochen und darüber, wie die Verbindung zwischen Hersteller und Kunden auch im Regionalregal gestärkt werden kann.
Mehr dazu im nächsten Blogpost.
Wenn Sie Interesse an weiteren detaillierten Informationen, Diagrammen und Statistiken haben, zögern Sie bitte nicht, uns eine E-Mail zu schicken. Wir teilen die Ergebnisse gerne mit Ihnen, schließlich wollen wir alle, dass das Herzogtum-Lauenburg und regionale Bio-Erzeuger gestärkt werden.